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Couscous Salat mit Kichererbsenpuffer und Hummus

Dieses Gericht ist nicht einfach nur irre lecker, es ist auch noch komplett vegan! Auch wir essen gerne mal vegetarisch oder vegan. Früher haben wir uns dazu nie Gedanken gemacht und wenn wir ehrlich sind, hat man öfter mal auf Fleisch verzichtet, hat dies allerdings nicht benannt. Also wir haben nie gesagt: ‚heute haben wir mal vegetarisch/vegan gegessen‘, man hat einfach mal nur Gemüse gegessen. Heute hat alles einen Namen und somit unterscheidet man die vielen Gerichte voneinander. Das Gute daran ist, dass man sofort weiß, dass bei veganen Gerichten keinerlei tierische Produkte zum Einsatz kamen.

Taboulé (Tabouleh) ist übrigens ein Salat der aus der libanesichen/arabischen Küche stammt. In Deutschland wird er auch Bulgursalat genannt, weil er meist aus Bulgur besteht. Allerdings kann man auch Couscous für ihn verwenden, so wie wir es getan haben. Der Salat wird meist nur mit einfachen Zutaten wie Tomate, Gurke, (glatte) Petersilie, Zitronensaft, Olivenöl, Salz und Pfeffer gemacht. So schmeckt er einfach nur natürlich und lecker. Bei unserem Couscous kommt immer etwas von unserer selbst gemachten Gemüsepaste dran, so schmeckt der Couscous nie langweilig!

Die Falafel werden aus Kichererbsen und wenigen Zutaten hergestellt. Wenn sie in der Pfanne leicht frittiert werden, bekommen sie einen tollen Geschmack und sind sehr sättigend. Eine gesunde Alternative zu Frikadellen (Buletten).

Der Hummus ist so vielseitig und passt wunderbar als Dip dazu. Auch er wird aus Kichererbsen hergestellt. Dazu ein paar extra Zutaten und er bekommt einen grandiosen Geschmack!

Rezept

Zutaten für ca. 3 Personen

Für den Taboulé (Couscoussalat)

  • 150 g Couscous
  • 1 – 2 Tomaten
  • 1/2 Gurke
  • 1 kleine Zwiebel (o. Frühlingszwiebel)
  • 2 – 3 EL Zitronensaft
  • Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Gemüsepaste (nur nach Geschmack)

Für die Falafel

  • 2 Dosen Kichererbsen (jeweils 250 g)
  • 4 EL Dinkelmehl
  • Petersilie
  • 1 EL Olivenöl
  • Kurkuma
  • Kreuzkümmel (Cumin)
  • Salz

Für den Hummus

  • 1 Dose Kichererbsen (250 g)
  • 50 ml Olivenöl
  • 50 ml (Kichererbsen-)Wasser
  • 1 – 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 4 EL Tahin (Sesampaste)
  • 1/2 TL Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung

  1. Zuerst werden die Falafel vorbereitet, da sie am längsten brauchen (in der Pfanne); dazu werden die zwei Dosen Kichererbsen püriert oder gestampft und mit den restlichen Zutaten wie Mehl, Gewürze und Öl vermengt, so dass alles zu einer festen Masse wird.
  2. Aus der Kichererbsenmasse werden kleine Fladen oder leicht runde Bällchen geformt und in einer heißen Pfanne mit Öl für einige Minuten beidseitig angebraten/leicht frittiert, bis sie schön dunkel geworden sind – aber nicht zu schwarz! (Die fertigen Falafel können am besten auf einen Teller mit Küchenpapier abtropfen.)
  3. Den Couscous nach Anleitung kochen, dazu Olivenöl, Salz und etwas Gemüsepaste geben, für den tollen Geschmack.
  4. Tomaten und Gurke abwaschen und in gewünschte Stücke schneiden, Zwiebel in Würfel schneiden, dann in einer Salatschüssel mit Petersilie, Zitronensaft, Salz Pfeffer und Olivenöl geben.
  5. Den fertigen, leicht abgekühlten Couscous mit in die Salatschüssel geben und alles zusammen vermengen. Dabei ruhig abschmecken und etwas mehr Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer hinzugeben, da der Couscous alles einsaugt.
  6. Während der Taboulé fertig ist und die Falafel noch braten, wird der Hummus vorbereitet: Dazu eine Dose Kichererbsen mit etwas (Kichererbsen-)Wasser, Zitronensaft, Olivenöl, Knoblauch, Tahin, Salz und Kreuzkümmel in einem Mixer geben und zu einer cremigen Masse pürieren (oder mit einem Stabmixer). Zum Schluss noch mal etwas Olivenöl drüber geben.
  7. Die Teller mit dem Hummus, den Falafel und Taboulé anrichten und leicht warm oder kalt genießen!

Da wir mittlerweile unseren Hummus gerne mit Jalapeños essen, sind wir die klassische Variante nicht mehr gewohnt und haben uns noch etwas Chili dran gemacht. Wobei Christian hinterher sogar noch die Jalapeños aus dem Kühlschrank holte und sie noch mit dazu gab. So hatte das Gericht noch mehr Pfiff! Chili an sich macht dieses Gericht auch sehr interessant, probiert es einfach mal aus!

Unseren Couscous Salat (Taboulé) habe ich ordentlich gewürzt und eine gute Menge an Zitronensaft hinzugegeben, da der Couscous gerne mal alles aufsaugt. Da solltet ihr wirklich nach Gefühl gehen, wenn ihr merkt, dass da noch etwas fehlt, ruhig ein wenig nachwürzen.

Wir lieben dieses Gericht, es ist wirklich sehr lecker und es sättigt gut. Dazu ist es super gesund und man vermisst überhaupt kein Fleisch – versprochen!

Hier könnt ihr euch das gesamte Rezept herunterladen

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