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Das ist unser Senior Hund Gino

Auf dem Bild seht ihr unseren Hofhund Gino. Er ist mittlerweile 12 Jahre alt und hat sein ganzes Leben, von klein auf an, draußen verbracht. Er hatte immer einen trockenen Schlafplatz unter unserem Dach, in einem extra Raum. Dieser Raum wird jetzt zu unserer Waschküche umgebaut und Gino hat seit einiger Zeit eine eigene Holzhütte für sich. 8qm mit eigenem Bett: eine dicke stabile Matratze auf Paletten, mit jeder Menge Laken und Decken (die er eh immer wieder runter schmeißt). Seine Näpfe immer gefüllt bei sich und immer Freigang zu unserem Garten und Hof.

Ich schreibe das so ausführlich, da es Menschen gibt, die extrem viel Mitleid mit unserem Hund Gino haben. Weil wir angeblich „Tierquäler“ sein, weil der arme Hund ohne Liebe und ganz einsam und traurig bei uns leben muss. Unnötige Beleidigungen, Anschuldigungen, Behauptungen und sinnfreie Kommentare in der social Media Welt von Fremden, weil man sagt, dass der eigene Hund nicht mit im Haus lebt und dass wir betteln am Tisch niemals dulden würden.

Unser Hund wird weder vernachlässigt, noch quälen wir ihn, noch bekommt er keine Liebe von uns. Mein Mann und ich haben in unserem Leben immer mit Tieren zu tun gehabt, sind beide mit Hund und Katze (und mehr) groß geworden und dann kommen einfach fremde Menschen daher, die behaupten, wir seien schlecht zu Tieren. Könnt ihr euch vorstellen, wie sich das für uns anfühlt? Wie oft man sich auf die Lippen beißt, damit man nicht gleich ausfallend wird, weil man es absolut nicht nachvollziehen kann, woher sich solche Menschen das Recht raus nehmen, so über uns zu urteilen.



Wir können euch versichern: Es gibt womöglich keinen gesünderen Hund als Gino! Wir mussten mit ihm nie zum Tierarzt, weil er etwas Falsches gefressen hat oder andere Wehwehchen hat (wie so manch ein total überzüchteter Stubenhocker). Unser Hund frisst so ziemlich alles, also auch gerne mal unsere Reste vom Kochen, und ich behaupte mal von mir selbst, dass ich keine schlechte Köchin bin. Gino freut sich sehr auf unsere Leckereien. Er verträgt so ziemlich alles an Futter und Lebensmittel, nicht so wie manch andere Hunde, die nur ein spezielles, überteuertes Trockenfutter bekommen. Er ist den ganzen Tag fit und agil, weil er immer draußen ist. Wieso ist er immer draußen? Er ist ein Hütehund, ein Beschützer. Es liegt nun mal in seiner Natur, auf Tiere und Menschen aufzupassen.

Bis vor einiger Zeit hatten wir sogar noch Schafe gehabt und Gino hat wunderbar auf sie aufgepasst, ebenso wie auf unser Geflügel. Er hat oft schon Alarm geschlagen, wenn Mader und Fuchs bei uns zu Besuch waren. Er hat somit mehrere Male das Leben vieler Hühner und Lämmer gerettet. Würde er in unserem Haus leben, würde er verrückt werden, weil es nicht in seiner Natur liegt, eingesperrt zu sein und er könnte nicht mehr aufpassen, was ihm sein Instinkt vorgibt.

Da kommt den Menschen der Hass, wenn wir sagen, dass unser Hund eine Art Nutztier ist. „Er ist ein Hund und hat eine Seele“, ja, das haben Schweine, Hühner und Rinder auch und trotzdem esst ihr sie ohne Rücksicht auf deren Seelen, oder? Wir behandeln unsere Tiere niemals schlecht. Wir haben doch einen Nutzen davon, wenn wir gewisse Tiere halten. Der Hund ist uns als Wachhund/Hütehund „nützlich“. Die Katze ist uns als Mäuse und Ratten Jägerin „nützlich“. Die Hühner schenken uns Eier und die Laufenten halten unser Gemüsebeet sauber von Schnecken und Co. Darf man da nicht von einem Nutzen reden?

Wofür nutzen denn die Menschen ihre Hunde und Katzen, die von ihrem Teller essen dürfen? Oftmals als Kinderersatz – ganz einfach. Meistens, weil sich eben solche Menschen einsam fühlen und ihre innere Leere mit einem Tier füllen müssen. Das ist oft sehr egoistisch, weil viele Menschen manchmal den Anforderungen nicht gewachsen sind. Dann sind sie auf einmal zu krank oder zu alt oder es wird sich die falsche Rasse geholt. Der Mensch ist dann überfordert und gibt sein Tier einfach wieder ab. Das Tier, was er mit einem Menschen gleich gestellt hat.

Ein Tier kann niemals mit einem Menschen gleichgestellt werden. Das liegt nicht in der Natur des Tieres und auch nicht in der des Menschen. Jeder Hundeprofi schlägt die Hände über den Kopf, wenn ein Hund zu sehr vermenschlicht wurde. Wir müssen dann immer lachen, wenn wir hören, dass der Hund mit einem Menschen gleichgestellt wird. Bin ich froh, dass wir Menschen nicht unseren eigenen Kot essen oder uns gegenseitig am Hintern schnüffeln. Obwohl… Lassen wir das lieber 😸

Unser Hund Gino hatte bis vor ein paar Jahren einen Kumpel an seiner Seite, wobei man sagen muss, dass dieser Kumpel auch eher gern für sich war. So sind sich die Hunde mehr aus dem Weg gegangen, als dass sie die besten Freunde waren. Jeder hatte für sich seinen Platz und hat sein Ding gemacht. Gino akzeptiert auch keine anderen Hunde mehr auf seinem Hof. Er möchte einfach nur für sich sein.

Wir sind jeden Tag draußen, er kann unseren Junior aufwachsen sehen und auf ihn aufpassen, was er so gerne macht. Er bekommt von uns sehr viel Liebe, Streicheleinheiten und wir reden immer mit ihm, als reden wir mit einem Freund. Er liebt uns genauso wie wir ihn und er zeigt uns jeden Tag seine Liebe, genauso wie wir ihm.

Also, ihr lieben, netten Menschen da draußen, die ihr euch so beschwert, dass bei euch fremde Leute im Garten rum laufen oder euch belästigen – das passiert uns nicht. Denn unser Hund liegt nicht den ganzen Tag faul auf der Couch rum und bettelt um Leckerchen. Unser Hund verteidigt seinen Hof und sein Rudel (wir, seine Familie), wie es sich eben für einen Hund gehört.



Halten wir mal in ein paar Stichpunkten fest, was die Unterschiede zu unserem Hofhund und zu einer faulen Couchpotatoe sind:

  • Bei uns bricht niemand ein, schleicht auf unserem Hof oder im Garten rum
  • Unsere Tiere werden beschützt, weil unser Hund Mader und Fuchs vertreibt
  • Unser Hund ist immer top fit und gesund, weil er alles fressen darf und immer draußen sein kann und somit viel Auslauf in der Natur hat
  • Unser Hund hat keine Probleme mit Fettleibigkeit oder sonstige Krankheiten.

Das Fell passt sich den Temperaturen an so dass er generell immer ein dickeres Fell hat als Hunde, die in der Wohnung leben. Er friert also nicht und bei den nassen, kalten Tagen hat er immer seine eigene Hütte samt Bett und Decken. Wer kann schon von sich behaupten, dass sein Tier eine eigene Holzhütte hat?! Viele Tiere müssen sich ja mit ihren Besitzern ein Sofa teilen. Die armen Tiere… 😹

Es gibt da ein bekanntes Sprichwort: Leben und leben lassen! Ihr habt eure Meinungen und wir haben unsere und zu unserer Einstellung stehen wir zu 100%. Abgesegnet vom Landtierarzt und Hundeprofi, also alles in bester Ordnung.

Von weiteren Beleidigungen und sinnfreien Anschuldigungen bitten wir höflichst Abstand zu nehmen.



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