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Depression ist eine anerkannte Krankheit und sollte kein Tabuthema sein!

Was sind eigentlich Depressionen? Kann das jeder bekommen? Gerade jetzt aktueller denn je, dank der Corona Pandemie, wo viele Menschen so eingeschränkt wie nie zuvor sind. Menschen sind einsamer, haben kaum noch soziale Kontakte und fühlen sich hilflos, wegen den ganzen Regelungen und der Pandemie an sich.
In diesem Beitrag erkläre ich euch, was Depression überhaupt bedeutet, welche Symptome es mit sich bringt und wie auch ich jahrelang damit zu kämpfen hatte.
Ich möchte Betroffenen Mut machen, sich nicht aufzugeben und dagegen anzukämpfen, dass man wieder mehr Lebensenergie/-Freude zurück erlangt. Auch ich bin durch Höhen und Tiefen gegangen und war teilweise nicht mehr ich selbst.

Dieser Beitrag ist kein ärztlicher Ratgeber und vertritt nicht alle Meinungen, da es von meinenm persönlichen Empfinden und Erlebnissen handelt.

Was sind Depressionen?

Bei Depressionen (die Depression) handelt es sich um psychische Erkrankungen die sich bei jedem Betroffenen anders auswirkt. Dabei handelt es sich um dauerhafte Beschwerden wie Lustlosigkeit, da der Antrieb gehemmt ist, eine anhaltende gedrückte Stimmung – das kann Traurigkeit oder auch Gleichgültigkeit sein -, dazu kommt häufig der Interessenverlust gefolgt von vielen körperlichen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Appetitstörungen bis hin zu Schmerzzuständen im Körper.

Es gibt auch verschiedene Depressionsstufen, denn einige Menschen leiden z.B. unter depressive Episoden, dass sie z.B. saisonabhängig depressiv sind. Oft sind das die Wintermonate, weil alles meist trist, grau und gefühlt ständig dunkel ist. So etwas kann die Stimmung beeinflussen und manche Menschen sind eher anfälliger, als andere.

Dann gibt es noch die Bipolare gegenwärtige affektive Störung, bei der sich dich Episoden zwischen manisch und depressiv abwechseln. So durchleben Betroffene Phasen der Hochstimmung (Manie) und der Niedergeschlagenheit (Depression). Manchmal treten diese Symptome auch gleichzeitig auf, was dann als „gemischte Episode“ bezeichnet wird (z.B. Antriebsverlust bei gleichzeitig gehobener Stimmungslage). Bei der bipolaren Störung können auch Wahnvorstellungen und/oder Halluzinationen auftreten.

Bei der atypisch depressiven Episode bleibt das positiv gefühlsmäßige Reagieren erhalten, aber es kann oft zu Gewichtszunahme, ehöhter Schlafneigung und Sensibilität (z.B. leicht kränkbar sein) kommen.

Eine depressive Episode, die länger als zwei Jahre ohne Besserung anhält, wird chronische Depression genannt.

Die Symptome

Als Hauptsymptome einer Depression gelten nach dem internationalen Klassifikationssystem ICD-10:

  • Depressive Stimmung (keine Trauer!)
  • Interessenverlust, Freudlosigkeit
  • Antriebsmangel, erhöhte Ermüdbarkeit.

Häufige Zusatzsymptome sind nach dem internationalen Klassifikationssystem ICD-10:

  • Störungen der Konzentration, der Aufmerksamkeit und des Denkvermögens
  • vermindertes Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen
  • Gefühle von Schuld und Wertlosigkeit
  • negative und pessimistische Zukunftsvorstellungen
  • Selbsttötungsgedanken oder -handlungen (Suizidgedanken)
  • Schlafstörungen
  • verminderter Appetit.

Dabei müssen Betroffene nicht alle Symptome aufweisen. Oft kommt es auf die momentane Situation an, wann welche Symptome auftreten.

Ursachen einer Depression

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein, zum Einen kann es eine genetische Veranlagung sein, wenn Betroffene innerhalb der Familie ebenfalls an Depression erkrankte Verwandte besitzen, so dass die Krankheit erblich weitergeben wurde.

Eine Ursache kann auch eine Stoffwechsel- und Funktionsstörung im Gehirn sein. Bei vielen Untersuchungen kam heraus, dass Depressionen durch typische Veränderungen von Botenstoffen im Gehirn gekennzeichnet sind. Dabei scheinen bestimmte Botenstoffe (so genannte Neutrotransmitter wie Serotin, Dopamin, Noradrenalin, Acetylcholin, Gamma-Aminobuttersäure) aus dem Gleichgewicht geraten zu sein.
Depressive Menschen weisen im Vergleich zu Gesunden oft eine erniedrigte Aktivität von Serotonin, Noradrenalin oder Dopamin auf.
Diese Annahme wird durch den generellen Wirkmechanismus einer bestimmten Medikamentengruppe, der so genannten „Antidepressiva“, gestützt.
Denn diese Wirkstoffe sorgen für eine Erhöhung bestimmter Botenstoffe im neuronalen System und helfen die Symptome einer Depression zu mindern bzw. sie zu unterdrücken. Antidepressiva sind jedoch nicht bei jedem Menschen wirksam!

Bei einer weiteren Ursache können Entwicklungs- und Persönlichkeitsfaktoren (psychosoziale Faktoren) eine Rolle spielen. Hierbei trägt eine fehlgeleitete Entwicklung in der Kindheit bei.
Dazu gibt es viele Faktoren, die relevant sind, ob der früher Verlust eines Elternteils (oder beider Elternteile), traumatischer Erziehungsstil, erlernte Hilflosigkeit, Störungen der Mutter-Kind-Beziehung oder mangelndes Selbstwertgefühl seit frühester Kindheit können zu einer besonderen Verletzlichkeit gegenüber Enttäuschungen führen. Unzureichend verarbeitete Verlusterlebnisse bzw. Traumata (z.B. sexueller Missbrauch, Erlebnis von Katastrophen) können bei erneuten Krisensituationen (z.B. Trennung vom Partner) den Ausbruch einer Depression fördern.

Behandlung von Depressionen

Es sollte jedem Betroffenen klar werden, dass sobald er mehrere der oben aufgelisteten Symptome hat, sich in ärztlicher Behandlung geben sollte. Denn nur ein Arzt kann sagen, ob es sich dabei um eine Depression handelt oder nicht.

Sollte eine Depression festgestellt worden sein, ist es ratsam, sich an die Anweisungen vom Arzt zu halten, denn auch eine Depression muss behandelt werden, wie ein gebrochener Arm oder Bein auch behandelt wird. Man muss nicht immer sofort Medikamente nehmen, oft reichen therapeutische Gespräche mit einem speziellen Therapeuten oder Arzt aus.

Manchmal helfen einem nur noch Medikamente (mit zusätzlicher Therapie!) aus der depressiven Stimmung hinaus zu kommen und wieder besser schlafen, essen und leben zu können. Davor sollte man keine Angst haben.

So sieht es gefühlt in einem aus, wenn man unter Depressionen leidet…

Auch ich litt jahrelang unter Depressionen

Bei mir haben gleich mehrere Ursachen meine Depression ausgelöst. Angefangen in der Kindheit, in der ich kein gutes Verhältnis zu meiner Mutter hatte, was auch ehrlich gesagt bis heute gestört ist, bis hin zu meiner frühen Selbstständigkeit (nicht im Sinne von Beruf) und den negativen Erfahrungen mit Beziehungen hin.

So hat sich bei mir über Jahre hinweg vieles angesammelt, was ich nie wirklich „verarbeitet“ habe, da ich lieber alles verdrängt habe, als mich mit mir selbst und meinen Gefühlen auseinander zu setzen. Das war ein großer Fehler, der mich jahrelang – bis heute sogar! – begleitete.

Ablenkung ist alles!

Mir ging es immer nur gut, wenn ich viel Ablenkung hatte, ob viel Arbeit oder Freunde um mich herum und die eine oder andere Party, wobei man immer seinen Kopf frei bekam. Doch sobald ich mal nicht feiern war, oder keine Freunde traf, saß ich alleine in meiner Wohnung und fing an, über alles nachzudenken. Über mein Leben, wie traurig es doch ist, keinen Kontakt zu den Eltern, weil es schon immer ein sehr schwieriges Verhältnis zwischen uns war, Freunde die nur feiern im Kopf hatten, Männer die nur auf das „Eine“ aus waren, eine unterbezahlte Arbeit, die mich jede Menge Kraft kostete. All das zog mich immer wieder aufs Neue runter, so dass ich dauernd Schlafstörungen hatte, oft lustlos war und mir für die einfachsten Dinge wie Essen kochen oder Haushalt der Antrieb fehlte. Ich quälte mich regelrecht ab, dass meine Wohnung sauber war, dass ich irgendetwas aß und ab und an mal an meine so genannten Freunde ein Lebenszeichen von mir gab.

Meine Diagnose Burnout und Depression

Doch irgendwann war auch bei mir Schluss, denn ich funktionierte einfach nur noch, wie ein Roboter. Ich ging mit Magenschmerzen zur Arbeit, hatte dauernd Kopfschmerzen, bis hin zur Migräne und lag abends bis nachts hellwach im Bett, oft gefolgt von Herzrasen. Und dann hörte ich endlich auf die „Warnsignale“ meines Körpers und ging zu meinem Hausarzt. Ihm erzählte ich meine Symptome und er sah mir sofort an, dass es mir nicht gut ging und diagnostizierte bei mir Burnout. Bis dato wusste ich nicht einmal, was das ist und um was es sich dabei handelt, aber alle Symptome passten dazu, denn ich war einfach nur noch ausgelaugt und erschöpft.

So wurde ich einige Wochen krank geschrieben, verlor sogar meinen Job deswegen und verkroch mich nur noch daheim, wollte niemanden mehr sehen oder hören. Ich fiel in ein großes schwarzes Loch, aus dem ich einfach nicht mehr raus kommen wollte. Doch ich schaffte es, dass ich wieder zum Arzt ging und dieser überwies mich damals direkt an einen Neurologen/Psychologen. Als dieser mir zuhörte und dann zu mir sagte, dass ich depressiv bin, dass ich unter Depressionen leide, wusste ich im ersten Moment wieder nicht richtig was das bedeutet. Er wollte, dass ich für einige Wochen eine Reha in Bayern besuche, aber ich war damals so verrückt und verneinte, da ich zu Hause zwei Katzen hatte, um die ich mich kümmern musste und sie keinem anvertrauen konnte.

Meine Therapie

So blieb mir nur noch eine ambulante Therapie in einer so genannten Tagesklinik. Was für mich den Vorteil hatte, dass ich jeden Nachmittag wieder nach Hause zu meinen Katzen konnte und am Wochenende frei hatte.

In der Tagesklinik war es für mich anfangs alles andere als einfach, denn es ist wirklich sehr schwer, sich mal nur auf sich selbst zu konzentrieren und über sich zu reden, sich seinen Problemen, Sorgen, Ängsten und Gefühlen zu stellen. Es hat einige Wochen gedauert, bis ich so weit war und mich richtig öffnen konnte, bis ich auch ruhiger wurde, denn ich war anfangs dort wie ein Wirbelwind unterwegs.
Die Therapeuten und Ärzte empfahlen mir, mit der kleinsten Dosis Antidepressiva anzufangen, was für mich immer ein absolutes No Go war. Letztendlich ließ ich mich doch darauf ein und war sofort wie „gedämpft“ oder auch gebremst. Alles fühlte sich anders und komisch an, ich kam mir vor wie eine Schnecke, die alles in Zeitlupe machte. Zudem konnte ich auf einmal nicht mehr zur Toilette, weil ich ständig einfach nur da saß und „Kopfkino“ hatte. Meine Gedanken waren einfach nicht ruhig, ich musste immer über alles Mögliche nachdenken, so dass ich ständig abgelenkt vom Eigentlichen war.

Ich bekam ein neues Medikament, was ich besser vertrug und es half mir wirklich, denn ich konnte seit langer Zeit endlich wieder mal entspannen und den Kopf frei bekommen. Das war für mich schon eine ziemliche Erleichterung, denn ich hatte auch abends kein Kopfkino mehr und konnte endlich gut ein- und durchschlafen.

Die Tagesklinik hat mir sehr gut getan und ich habe durch die verschiedenen Therapien wieder zu mir gefunden und konnte einige belastende Themen ansprechen und ein wenig verarbeiten. Leider nicht alles und nicht auf anhieb, denn mit der Klinik war gerade mal ein Anfang geschaffen.
Um auf diesem guten Weg zu bleiben sollte ich mir einen Therapeuten suchen, bei dem ich einmal die Woche ein Einzelgespräch führte. Doch wisst ihr, wie lange man dafür braucht, bis man einmal den Richtigen gefunden hat und auch einen Termin bekommt? Da verstreichen nicht nur Monate, sondern schon mal bis zu einem Jahr und mehr! Ich muss ehrlich zugeben, da hat mich mein Mut verlassen und ich nahm nur noch die Medikamente zu mir und verzichtete auf weitere Hilfe.

Depression, die gemeine Krankheit

Eine Depression kann so tückisch sein und so gefährlich! Ich lebte mein Leben plötzlich anders. Ich nahm immer brav meine Medikamente, wollte aber nicht auf mein vorheriges Leben wie Arbeit, Party und Alkohol verzichten. Also machte ich einfach weiter und schoss den Vogel damit so richtig ab, denn Alkohol und Medikamente sind keine gute Kombination! Sollte man niemals machen! Der Alkohol hat alles nur noch schlimmer gemacht, wenn er zum Einsatz kam. Von meiner depressiven Stimmung war plötzlich nichts mehr zu sehen, ich wurde zum regelrechten Partyluder und mir war plötzlich alles egal. Ich lebte jeden Tag, als gäbe es kein Morgen mehr.

Die Tage nach dem exzessiven feiern und trinken holten mich wieder auf den Boden der Realität zurück und mir wurde bewusst, dass ich mir selbst nur etwas vormachte. Dass dies kein schönes Leben ist, auch wenn alles so locker und unkompliziert war. Ich sehnte mich immer nur nach Festigkeit, Geborgenheit, Liebe und aufrichtige Zuneigung. Einen Partner fürs Leben und nicht nur Spaß ohne Limit. Ich wollte einfach mehr und stellte wieder sehr hohe Ansprüche an mich selbst, wie immer! Denn ich selbst war mir nie gut genug, alles was ich tat war nie gut genug.

Manchmal kamen auch mir Suizid Gedanken und einmal habe ich sogar viel zu viele Tabletten in einem Alkoholrausch genommen, weil ich einfach nicht mehr weiter wusste. Doch zum Glück hatte ich damals einen Partner und Freundin um mich herum, die Schlimmeres verhindern konnten.

Depression ist eine gemeine Krankheit, die man den meisten Menschen überhaupt nicht ansieht. Man kann sich nicht vorstellen, wie es in dem anderen Menschen aussieht, was er gerade fühlt, auch wenn er lacht. Depressive Menschen haben oft eine sehr gute Maske auf und damit ist keine FFP2 Maske gemeint!

Hilf dir selbst!

Für mich war klar, dass es so nicht mehr weiter gehen kann und dass auch die Medikamente für mich vieles schlimmer, anstatt besser machten. Ich fing also an, sie nach und nach abzusetzen und das ist eine sehr gefährliche Sache, denn da sollte man unbedingt immer mit einem Arzt Rücksprache halten! Man darf Antidepressiva nie einfach so von jetzt auf gleich absetzen, das kann sehr gefährlich werden.

Ich habe sie „ausschleichend“ abgesetzt, das bedeutet, dass ich nach und nach immer weniger von ihnen genommen habe. Langsam reduziert, bis ich irgendwann nichts mehr einnahm. Dabei habe ich einen regelrechten Entzug gemacht, denn ich habe regelrechte Entzugserscheinungen durchlebt. Manchmal halluzinierte ich sogar, aber ich sagte mir dann: ‚Das ist alles nicht real, das geht auch wieder weg, halte durch! Du hast es bald geschafft!‘

Und das habe ich auch! Ich habe es geschafft! Ich habe mich zwar nicht selbst komplett geheilt, aber ich habe mein altes ICH wieder erlangt, indem ich die Medikamente absetzte und damit habe ich eine gute Basis geschaffen, um weiter an mir zu arbeiten. Das alles habe ich alleine – ohne Hilfe – geschafft, denn manchmal kann man sich nur selbst helfen. Es ist schön, wenn man Freunde und Familie um sich herum hat, die einem die nötige Kraft geben, doch manchmal ist dies nicht möglich und somit muss man sich leider selbst helfen.

Selfcare ist das A und O

Sich selbst zu lieben ist garantiert nicht immer einfach, aber es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Man muss auf sich selbst acht geben, auf die eigenen Körpersignale achten und dementsprechend handeln. Wir sollten uns alle selbst mehr Achtung schenken, uns schöne Dinge gönnen die uns glücklich machen. Dabei reicht ein gemütlicher Abend in der Badewanne mit einem guten Buch oft schon aus (als Beispiel).

Manchmal muss man auch mal Nein sagen. Nein zu Dingen die einen belasten, Nein zu falschen Menschen (ob Familie oder Freunde), Nein zu Arbeitgeber die einen zu sehr einfordern, Nein zu Alkohol oder andere Drogen die unserem Körper enorm schaden!

Nein sagen muss auch gelernt sein und das ist für Menschen mit Depressionen sehr schwer. Auch wenn es albern klingt: aber es kann enorm dabei helfen, wenn man sich vor den Spiegel stellt oder vor einem Freund oder den Partner und übt „Nein“ zu sagen. Ein Bewerbungsgespräch wird schließlich auch geübt, also üben wir einfach mal das Nein, damit es uns wieder besser geht.

Nicht negativ denken!

Sehr wichtig ist, dass man nicht nur pessimistisch ist und dauernd negativ eingestellt ist. Denn wer viel negativ denkt, erntet viel Negatives!

Manchmal muss man auch an das Gute glauben und positiver an Dinge herangehen. Das stärkt auf alle Fälle das Selbstbewusstsein. Wenn andere Menschen um einen herum nur negativ eingestellt sind, sollte man ihnen das mitteilen oder den Kontakt etwas einschränken, denn sonst wird man automatisch von dieser Negativität heruntergezogen, was auf Dauer sehr ungesund ist.

Umgeben wir uns also mit Energiegeladene Menschen, die optimistisch eingestellt sind und schon geht es uns selbst auch viel besser!

Der Weg ist das Ziel

Einer meiner Lieblingssprüche ist: der Weg ist das Ziel. Denn auch ich bin noch nicht geheilt und kann jederzeit wieder depressiv werden. Darum ist es wichtig, dass man sich selbst niemals aufgibt und immer weiter kämpft, denn das lohnt sich! Das Leben hat noch so viel mehr zu bieten, als nur Negativität.

Mein rettender Anker ist für mich eindeutig meine Familie. Denn ich habe Freunde kommen und gehen gesehen, gerade dann, wenn man nicht damit gerechnet hat. Ich kann mich glücklich schätzen, einen Mann an meiner Seite zu haben, der mich so liebt, wie ich bin. Der meine Krankheit akzeptiert, der mich aufbaut, wenn ich einen schlechten Tag habe, der mich jederzeit überall unterstützt und der mich wachsen lässt, indem was ich mache.

Mein Sohn ist für mich das beste Beispiel, dass ich etwas Wundervolles im Leben erschaffen habe, dass ich es geschafft habe, dieses kleine Wunder in mir heranwachsen zu lassen und es auf die Welt zu bringen. Er zeigt mir jeden Tag, dass es sich lohnt zu leben und zu kämpfen. Durch seine Liebe fühle ich mich geheilt.

Auch wenn ich nicht geheilt bin, denn das werde ich wahrscheinlich nie zu 100%, da eine Depression jederzeit wieder kommen kann. Doch ich bin auf einem sehr guten Weg und ich habe eine tolle Unterstützung die mir dabei hilft, nicht von diesem Weg abzukommen.

Hier bekommt ihr Hilfe

Wenn ihr euch wieder erkannt habt in manchen Situationen oder ihr unter den oben genannten Symptomen leidet, dann wendet euch bitte an euren Hausarzt, er kann euch an einen Facharzt weiterleiten und euch wird auf jeden Fall geholfen! Bitte sprecht mit euren Liebsten und vertraut euch jemanden an, damit ihr nicht alleine seid, denn ihr seid damit nicht alleine!

Auch ich bin gerne für euch da und gebe euch Tipps oder hab einfach nur ein offenes Ohr für euch, denn ich weiß wie schlimm Depressionen sind und ich fühle mit euch mit!

Auf dieser Seite könnt ihr euch ebenfalls Hilfe holen oder euch Luft machen und mit lieben Menschen reden, die euch einfühlsam zuhören. Euch muss absolut nichts peinlich sein, denn wir sind alles nur Menschen und keine Maschinen!

Die TelefonSeelsorge ist 24/7 für euch da!

Ich hoffe ich konnte Betroffene von euch ein wenig Mut machen, dass man alles schaffen kann, wenn man an sich selbst glaubt. Gerade jetzt in dieser schweren Zeit müssen wir alle noch mehr auf uns acht geben. Fragt eure Freunde lieber einmal mehr, ob es ihnen gut geht, denn es kann wirklich Jeden treffen!

Ich wünsche euch nur das Beste und vor allem ganz viel Gesundheit 🍀

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