Ein Teil unserer Gartenarbeiten im Frühling

Wie sehr hat man sich den Frühling herbeigesehnt. Konnte es kaum abwarten, endlich wieder Gartenarbeiten zu erledigen. Alles blüht, wächst und gedeiht. Das wurde aber auch mal Zeit!

Kaum ist der kalte Winter verschwunden, wuselte durch unseren Garten ein Wirbelwind namens Christian. Mein Mann! Denn er konnte endlich anfangen seine Baustellen nach und nach abzuarbeiten. Unter anderem Bäume versetzen, die mehr Licht brauchten, den Hof von Laub befreien, das Gewächshaus aufbauen und bepflanzen uvm.




Der Wirbelwind Christian

Der Bambus

Was es mit diesem riesen Fleischermesser auf sich hat? Christian ist über den Bambus hergefallen und hat ihn zerteilt!
So ging es für ihn am besten.

Ihr könnt mir glauben, ich habe mich anfangs echt erschrocken, wieso mein Mann plötzlich mit diesem riesen Fleischermesser über unserem Hof lief. Ich bin sogar leicht panisch aus dem Haus gestürmt und habe erst mal geschaut, was er damit vor hat, aber als ich sah, wie er den widerspenstigen Bambus auseinander hackte, musste ich nur noch schmunzeln.

Der Bambus hat eine Menge Platz in unserem kleinen Gartenbereich weggenommen. Man musste sich immer einen Weg durch ihn hindurch kämpfen, um zu unserem alten Schutzbunker zu gelangen. Denn dort lagern immer noch einige Einmachgläser.

Da wir noch vorhaben einen etwas größeren Teich anzulegen, hatte Christian die Idee, den Bambus aus dem kleinen Garten- und Terrassenbereich zu entfernen und ihn dann um diesen Teichbereich herum neu einzupflanzen.

Hier soll einmal ein wunderschöner Teich entstehen. Die kleine Teichschale inmitten des umrandeten Bereich wirkt regelrecht verloren. Doch bis es so weit ist mit dem Teich, haben wir noch ein paar weitere Baustellen abzuarbeiten.

Der Bambus macht sich aber schon mal sehr gut an diesem Platz und es war eine wirklich schweißtreibende Arbeit, ihn vom Terrassenbereich auszubuddeln, zu teilen und ihn dann hunderte Meter weiter wieder neu einzupflanzen.




Die Liguster

Als Nächstes ging es der Liguster an den Kragen. Aber keine Sorge, dieses Mal nicht mit einem Fleischermesser!
Neben unserer Gartenlaube an der Terrasse, standen einige Liguster. Sie sind schon richtig hoch hinaus gewachsen, waren bestimmt schon 3 oder 4 Meter hoch.

Doch leider waren sie an dieser Stelle eher fehl am Platz. Christian wollte am Zaun entlang einen anderen Sichtschutz aus Koniferen haben. Die Liguster sollte dabei dann an einen Ort stehen, wo sie mehr Licht bekommt.

Also befreite mein Mann die Liguster von ihren Kronen und buddelte sie mit aller Kraft aus der Erde. Dann wurden die Stämme mit der Schubkarre einige Meter weiter auf unserer großen Wiese gebracht und dort neu eingesetzt.

Auf den Bildern erkennt man, wie kahl es hinter/neben der Gartenlaube ausschaut, wo noch vor kurzem die Liguster prächtig wuchsen. Die Liguster wurden gekürzt und von ihren Kronen befreit. Nun stehen sie auf unserer großen Wiese, wo sie sehr viel mehr Licht abbekommen und irgendwann mal dort für ein klein wenig Sichtschutz auf unser Grundstück sorgen.

Die Koniferen

Neben unserer Gartenlaube sah es plötzlich nur noch kahl und nackt aus. Man sah einen unschönen Zaun mit Stacheldraht und blickte auf Nachbars Grundstück. Das musste sich schleunigst ändern, dachten wir uns und ließen uns eine spontane Idee einfallen.

An unserer Einfahrt wuchsen einige Koniferen, die nicht viel Licht abbekamen, zu nah an den anderen Koniferen heran wuchsen und manche Koniferen wurden von irgendwelchen Tieren angefressen und hielten die konstante Sonneneinstrahlung an unserer Einfahrt nicht aus.

So ließen wir ein paar ‚Patienten‘ einfach neben der Gartenlaube einziehen. Die Koniferen machen sich ganz gut an dieser Stelle. Sie bekommen noch genug Licht ab, aber nicht mehr so extrem viel Sonne und sie können sich dort wieder erholen. Zudem wirkt alles nicht mehr kahl und nackt. Und wenn die Koniferen gut gewachsen sind, bekommen wir einen neuen prima Sichtschutz.

Leider musste auch ein Baum dabei weichen. Denn dieser war dort leider fehl am Platz und klaute den anderen Sträuchern ihr Licht. Doch das Gesamtergebnis kann sich sehen lassen. Es wirkt alles viel aufgeräumter, als vorher.




Unser Gewächshaus

Unser selbst gebautes Gewächshaus musste dieses Jahr auch unbedingt fertig werden. Denn wir wollten uns endlich noch mehr selbst versorgen. Das Gewächshaus hat Christian aus ausrangierten Doppelstegplatten und Kanthölzern gebaut. Wieder einmal ein Upcycling Projekt.

Nachdem wir erst einmal einige Pflanzen im Haus angezüchtet haben, wollten diese natürlich irgendwann auch mal raus. Doch es war immer noch viel zu kalt und wir mussten uns mit dem Gewächshaus beeilen, damit die viel zu schnell gewachsenen Pflänzchen alle ins Treibhaus unter kommen konnten.

Irgendwie haben wir es dann doch noch geschafft, auch wenn unser Gewächshaus noch nicht zu 100% fertig ist. Denn es fehlen noch einige Kleinigkeiten.

Wichtig ist, dass die Pflanzen unter kommen konnten und jetzt nach und nach wachsen und gedeihen. Dabei macht sich der Salat bisher am besten!

Um das Gewächshaus herum stehen schon mal ein paar Blumenkübel mit Kräutern drin. Die restlichen Kräuter und Blumenkübel befinden sich um unsere Terrasse herum, was wir sehr praktisch finden, weil sie es von dort aus schneller in die Küche schaffen und man sie auch bei einer Outdoorküche schneller verwenden kann.

Wieso so viel Sichtschutz?

Diese Frage stellen sich wohl so einige beim lesen. Wieso immer Sichtschutz?

Für uns ist es wichtig, dass wir rings herum um unser Grundstück zugewachsen sind. Denn wir lieben die Natur, lieben es, wenn alles schön grün ist, wächst und sich die Tiere bei uns heimisch fühlen.

Mal im Ernst, wer schaut denn schon gerne auf das Haus des Nachbarn? Wenn man doch die Möglichkeit hat, sich wunderschöne Pflanzen, Bäume und Sträucher anzuschauen, dabei die Vöglein beobachten kann, wie sie darin ihre Nester bauen, dann bevorzugt man doch sicherlich die Natur, oder etwa nicht?

Es ist und bleibt für uns eine Ruheoase. Ein grünes Naturparadies. Welches wir nur durch viele Pflanzen, Bäume und Co erschaffen. Sobald man nach Hause kommt, nimmt man nur noch die Ruhe wahr. Keine Menschenmassen, keinen Trubel und Stadtlärm, sondern einfach nur Vogelgezwitscher und frische Landluft.

Zudem finden wir persönlich den Anblick einer Hecker tausend Mal schöner, als den Anblick eines Zaunes. Ein Zaun hat immer etwas von einer Gefangenschaft. Es ist zwar nicht unsere eigene Gefangenschaft, aber die der Tiere. Und die lieben die Natur ja am aller meisten.

Ein natürlicher Sichtschutz

Auf diesem Bild erkennt man vielleicht besser, wieso wir immer Sichtschutz sagen. Die Bäume wurden dorthin neu versetzt. Denn der gesamte Bereich war vorher voller Sträucher, die alle samt zu wenig Licht erhalten haben. Nun wirkt sogar unser Hof größer, als vorher.

Unser Paradies

Wir sprechen immer von unserer Ruheoase, von unserem Paradies. Was kann daran bloß nur so paradiesisch sein? Schaut euch die Bilder an, dann wisst ihr, was wir damit meinen:

Und? Seid ihr auch der Meinung, dass dies ein kleines Naturparadies ist? Wie seht ihr das mit dem Sichtschutz, könnt ihr das nachempfinden? Wir sind schon sehr gespannt auf eure Meinung!
Schreibt uns dazu einfach in die Kommentare!




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