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Ihr Lieben! Heute widme ich mal einen Eintrag nur meinen Haaren. Oder auch euren Haaren?! Denn vielleicht bekommt ihr nach diesem Beitrag Lust, einige Sachen auszuprobieren. Gerade jetzt, wo in dieser schweren Zeit alle Friseure geschlossen haben, der Winter so trist ist und das Haar macht was es will. Da kann man ein wenig Abwechslung gebrauchen und vor allem gute Pflege, da auch die Haare im Winter schnell austrocknen können (nicht nur die Haut).

Wer jetzt gerne noch ein paar Highlights in den Haaren haben möchte, oder Haare wie im Sommer: wie von der Sonne geküsst, der greift oft schnell zu heftigen Aufhellern aus der Drogerie. Doch ich kann euch sagen, dass ich wirklich schon so gut wie alles ausprobiert habe und euch davon nur abraten kann! Ihr könnt eure Haare damit sehr schaden und wenn ihr erst einmal nur was ausprobieren wollt, was eine schonende und natürliche Alternative ist, dann habe ich für euch einige Tipps und Tricks die ihr ohne schlechtes Gewissen ausprobieren könnt.

Alles Helferlein für die Haare

Wenn ihr jetzt doch einfach selbst gefärbt oder aufgehellt habt und eure Haare nun echt fertig sind und dringend eine gute Pflege gebrauchen können, dann kann ich euch einige Mittel empfehlen, die den Haaren einfach nur gut tun:

  • Kokosöl
  • Olivenöl
  • Avocado
  • Honig

Ihr denkt euch sicherlich: das klingt schon fast nach einem Rezept?! Und irgendwie ist es auch ein Rezept. Ein Rezept für die Haare. Denn ihr könnt euch mit diesen Zutaten beliebig eine super gesunde Haarkur mischen. Die Menge bestimmt ihr am besten selbst, je nachdem wie lang eure Haare sind und wie viel Öl sie brauchen, wenn sie stark geschädigt sind. Olivenöl und Kokosöl sind Gold wert, wenn es um kaputte Haare geht. Es ist zwar alles eine Sache für sich, mit dem öligen Gefühl auf dem Kopf, doch es lässt sich alles problemlos rauswaschen und macht die Haare einfach super weich und hilft ihnen, sich zu regenerieren.

Die Wundermittel für geschädigtes Haar

Wenn ihr sparsam mit den Ölen umgeht, könnt ihr euch auch immer eine ganz kleine Menge (1-2 Tropfen) in die Hände reiben und vorsichtig über eure Haarspitzen gehen. Das Öl kümmert sich quasi um ‚fliegende‘ Haare und schützt eure Spitzen vor Spliss.

Kokosöl ist und bleibt für mich persönlich immer noch die Nummer 1, wenn es um geschädigte Haare geht. Wie oft hat es mir meine aufgehellten (extrem blondierten) Haare gerettet! Manchmal habe ich mir eine ordentliche Menge ins Haar verteilt und über Nacht einwirken lassen. Dabei ist es wichtig, dass man sein Kissen mit einem (alten) Handtuch schützt.

Hier könnt ihr euch ein sehr gutes Bio Kokosöl bestellen*: https://amzn.to/3bwtx0C

Tomatenmark für Farbunfälle

Tomatenmark? Zugegeben, das hat nicht wirklich was mit Pflege zu tun und doch hat es mir auch einmal meine Haare gerettet! Und zwar hatte ich mir mal vor sehr langer Zeit die Haare radikal von blond auf schwarz gefärbt. Jeder der sich etwas damit auskennt, wird sich denken: das gibt doch grüne Haare! Und ja, die Haare hatten tatsächlich einen Grünstich gehabt. Aber damals war ich da noch etwas unerfahren und habe nicht gewusst, dass man beim dunkler färben – von blond auf schwarz – rote Pigmente braucht, damit die Haare nicht grün schimmern.

Nun ist das Kind schon in den Brunnen gefallen und ich hatte leider keine rote Farbe daheim und natürlich habe ich mich so nicht auf die Straße getraut mit meinem ‚Farbunfall‘, also habe ich mich erst einmal im Internet belesen, was ich jetzt noch tun kann. Dabei habe ich herausgefunden, dass man – wenn man keine rote Farbe oder Tönung daheim hat – einfach Ketchup oder Tomatenmark (passierte Tomaten) nehmen kann. Das würde den Grünstich in den Haaren neutralisieren.

Also habe ich mir tatsächlich Tomatenmark in die Haare geschmiert und mir dabei gedacht: ‚Wenn ich mir jetzt noch ein paar Scheiben Salami und Käse drauf lege, habe ich gleich eine Pizza Alternative! Die Pizzahaarkur! Salami gibt Fett ab, was gut für trockene Spitzen gut ist und der Käse ist einfach nur zum naschen da!‘ Okay, es war schon ein bisschen ekelig, vor allem aber seltsam. Doch nach einer halben Stunde gefrustetem Warten, habe ich mir die Pampe aus den Haaren gewaschen und war echt erstaunt, wie gut mir das Tomatenmark geholfen hatte! Denn der Grünstich war so gut wie fast weg gewesen!

Aber wer mich kennt weiß auch, dass ich es eh nicht lange dabei belassen habe. Denn dann kamen noch so viele weitere Experimente mit Haarfarben und und Hausmittelchen, weil es mich immer wieder gereizt hatte, Neues auszuprobieren. So bin ich auch auf einige weitere Mittel gestoßen, die einem sehr hilfreich sein können.

Manchmal liebte ich schwarze Haare und manchmal fand ich sie zu heftig für mich. Und wenn ich sie zu heftig fand, blondierte ich wieder oder machte eine Blondwäsche um die Farbe aus den Haaren zu ziehen. Doch manchmal reichen auch schon kleine natürliche Mittel aus, um den Haaren ein wenig mehr Highlights zu verleihen oder um sie ein wenig heller zu bekommen.

Dazu habe ich mich wieder einmal belesen und bin auf einige interessante Dinge gestoßen, womit man sich seine Haare leicht aufhellen kann:

  • Zitronensaft
  • Natron o. Backpulver
  • Aspirin/Vitamin C
  • Honig
  • Kamille

Ausprobiert habe ich ALLES! Denn ich wollte wissen, was ist am effektivsten und hilft wirklich und am schnellsten.

Zitronensaft

Der Zitronensaft hat mir meine Haare extrem ausgetrocknet, durch die Säure und so wirklich aufgehellt hatte er meine Haare nicht. Egal ob bei meinen dunklen oder hellen Haarfarben. Davon rate ich jedenfall ab! Greift die Haare an und sie brauchen danach sehr viel Pflege.

Natron/Backpulver

Da ich meist nur Backpulver im Haus habe, habe ich es damit ausprobiert und muss sagen, dass es mir echt schon ein paar mal geholfen hat. Bei meinen dunklen Haaren hatte es mir etwas die extrem dunklen Pigmente rausgezogen oder neutralisiert, denn nachdem ich Backpulver mit Wasser mischte und auf meinen Haaren verteilte, einwirken ließ und ausspülte, waren die dunklen Haare schon um einiges Heller geworden. Dunkelbraun schimmerte leicht Rotbraun und schon sah ich wieder anders aus.

Auch bei der Mischung mit Honig auf blondierten Haar, wurden diese etwas heller. Den Honig mischte ich dazu, weil dieser an sich auch etwas aufhellt und die Haare eher pflegt, als austrocknet. Denn auch Backpulver trocknet die Haare extrem aus! Also immer aufpassen und die Haare danach unbedingt pflegen!

Aspirin/Vitamin C

Davon habe ich bisher nur einmal etwas ausprobiert: Aspirin. Für mich hatte sich da ehrlich gesagt nichts getan an meinen damaligen blonden Haaren, also habe ich es nicht wieder ausprobiert. Im Internet allerdings liest man häufiger davon, dass es einem helfen kann, seine Haare etwas aufzuhellen. Vielleicht klappt es ja bei euch? Aspirin in einem Glas Wasser auflösen und über die Haare geben, 15 – 30 Minuten einwirken lassen und ausspülen.

Honig

Honig ist so vielseitig und hilft bei trockenen, spröden Lippen genauso wie er auch eine gute Haarkur abgibt. Im Internet stand: ‚Wenn man ihn vorher etwas erwärmt (einige Sekunden in der Mikrowelle) und auf den Haaren verteilt, kann er die Haare etwas aufhellen. Am besten klappt das, wenn man es im Sommer macht, sich nach draußen begibt und die Sonne drauf scheinen lässt.‘

Und ja, ich war so verrückt und habe genau das ausprobiert, habe mir warmen Honig in die Haare geschmiert (im Sommer), bin nach draußen in den Garten, setzte mich in die Sonne und wurde direkt von Insekten attackiert! Also keine so gute Idee, wenn man viele Bienen, Wespen und Co im Garten hat und sich dann dort mit einem warmen Honigkopf aufhält!

Eine aufhellende Wirkung konnte ich ehrlich gesagt auch nicht wirklich feststellen, also habe ich es damit sein gelassen. Die Haare klebten extrem, aber nach dem auswaschen waren sie sehr weich.

Kamille

Kommen wir zu meinem absoluten Liebling, der Kamille! Denn hiermit habe ich wirklich tolle Ergebnisse erreicht. Kamillentee gemischt mit Zitronensaft, plus Sonnenstrahlen haben mein aufgehelltes und auch mein Naturblond deutlich heller gemacht. Aber das mit der Zitrone hatten wir ja schon und da mir die Zitronensäure die Haare zu sehr angegriffen hatte (und ich sie immer wieder ausgewaschen habe und Kur machen musste), ließ ich den Zitronensaft weg und benutzte nur noch Kamillentee.

Also: Kamillentee aufbrühen und in ein kleines Sprühfläschchen füllen und schon hat man eine natürliche Aufhellmethode, die die Haare nicht angreift.

Mein Aufhell Favorit: Kamillentee

Kamillentee ist mein absolutes Lieblings Aufhellmittel! Es ist überhaupt nicht schädlich, es pflegt sogar meine Haare und die Kopfhaut und es hellt ganz natürlich auf. Ich koche mir den Kamillentee, fülle ihn in mein kleines Sprühfläschchen und verteile ihn mir nach Lust und Laune in die Haare. Manchmal morgens vorm stylen, manchmal noch vorm Haare waschen und manchmal auch vorm Schlafen gehen. Was noch so toll daran ist, dass man ihn nicht zwingend auswaschen muss, weil er nicht schädlich ist.

So kann ich den Kamillentee jederzeit anwenden, ohne schlechtes Gewissen und pflege meine Haare die gleichzeitig noch heller werden! Eine super tolle Lösung, für tristes Winterhaar. So sehen die Haare auch im Winter aus, wie von der Sonne geküsst!

Das bin ich mit meiner Naturhaarfarbe mit leicht hellblonden Spitzen (rauswachsende Farbe)

Meinem Mann ist es auch schon aufgefallen, dass meine Haare heller geworden sind. Meine Naturhaarfarbe ist eher ein aschiges (Mittel)Blond. In den Spitzen ist noch restliche hellblonde Farbe von meinem letzten Färben drin. Ich merke auch noch, dass die Spitzen immer noch trocken sind, vom vorherigen Färben. Doch nach und nach wächst alles raus und wird immer wieder weggeschnitten.

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag einige Tipps mitgeben und bin gespannt, ob ihr einiges davon ausprobieren werdet. Ihr könnt mir ja gerne mitteilen, wenn ihr etwas probiert habt und wie zufrieden ihr damit seid. Freue mich sehr über euer Feedback!

Hier könnt ihr euch übrigens ganz tollen Kamillentee bestellen*: https://amzn.to/3seIcn5

*Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen

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